Der Bund führt ab Juni das 9€- Ticket ein. Die Regierung möchte damit den ÖPNV attraktiver machen und die Bürger entlasten – und übergeht dabei eine wichtige Stamm- Klientel: die Schwarzfahrer.
Der Verband der Schwarzfahrer e. V. beklagt, dass sie in die Entscheidungsfindung nicht eingebunden wurden.
Herber Verlust für Schwarzfahrer
Der Vorsitzende Klaus T. Kett rechnet sich in Rage: „Im Schnitt pendeln unsere Mitglieder monatlich für rund 87,32 EURO schwarz. Durch dieses Pauschalticket sinkt unsere monatliche Einsparung jetzt aber auf 9,00 EURO – und das bei gleichem Risiko! Unsere Einsparung wird massiv abgewertet. Danke, Mer- äh Scholz!“
Er fordert: „Diese krasse, undemokratische Ungleichbehandlung muss stoppen. Wir Schwarzfahrer fordern einen Interessensausgleich.“
Streik angekündigt
Für den Fall, dass die Bundesregierung sich nicht bewegt, droht der Verband bereits mit einem Streik der Schwarzfahrer. Das dürfte sich vor allem in leereren Zügen, weniger Eibrötchen- Geruch und kaum noch Musik aus Handylautsprechern bemerkbar machen.
Ein Szenario, dass die zahlenden ÖPNV- Kunden besonders im Sommer als verstörend ungewohnt wahr nehmen dürften.
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